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Graffiti-Aktion für Vielfalt und Toleranz im Gymnasium Leinefelde

  • Unter professioneller Anleitung des Erfurter Graffiti-Künstlers Riccardo Kaufmann probten die Projekt-Teilnehmer gestern an einer weißen Plane das Sprühen mit der Spraydose. Foto: Otto Roth Unter professioneller Anleitung des Erfurter Graffiti-Künstlers Riccardo Kaufmann probten die Projekt-Teilnehmer gestern an einer weißen Plane das Sprühen mit der Spraydose. Foto: Otto Roth
Der Schulhof des Leibniz-Gymnasiums soll bunter werden. Dafür sorgen 15 Schüler, die am Projekt Farbe bekennen teilnehmen. Die Entwürfe sind bereits fertig, nun müssen sie nur noch auf den Asphalt, bzw. an die Wand gebracht werden. Das soll heute im Schüler-Treff und auf dem Schulhof geschehen.
Leinefelde-Worbis. "Die Aktion ,Farbe bekennen' ist ein Projekt des Diakonischen Werkes Eichsfeld/Mühlhausen e.V. im Rahmen des Bundesprogramms ,Toleranz fördern, Kompetenz stärken'", sagt Projektleiterin Doreen Münzberg. "Mit der theoretischen Einstimmung, die Stefanie Ott vom Landesjugendwerk der Arbeiterwohlfahrt übernommen hatte, ging es am Montag los", erklärt die Projektleiterin die interaktiven Übungen, die den Entwürfen voran gingen. Hilfreiche Unterstützung und professionelle Anleitung gab es auch vom Erfurter Graffiti-Künstler Riccardo Kaufmann, der das Projekt drei Tage begleitete.

Heute soll im Schülertreff eine "lebendige Mitbestimmungswand" aus mehreren Teilen, die das Gemeinschaftsgefühl der Schüler ausdrücken, entstehen. "Und natürlich soll auch die Vielfalt des Lebens in diesem Werk deutlich werden", erklärt Doreen Münzberg. An dem Kunstwerk können die Schüler auch ihre Wünsche befestigen.

Die Teilnehmer der Ferienaktion kommen aus drei Schulen (Johann-Carl-Fuhlrott-Schule, Leibniz-Gymnasium, St. Josef-Gymnasium Dingelstädt) des Landkreises. Gern kommen sie auch dem Wunsch der 5. Klassen nach, den Schulhof lebendiger zu gestalten. Auf dem Asphalt sollen Schulhofspiele (Hüpfkästchen, Spielfelder) zur Bewegung in den Pausen anregen. Da bleibt nur noch zu hoffen, dass von den Schulhofspielen reger Gebrauch gemacht wird und die "lebendige Mitbestimmungswand" bald voller Wunschzettel hängt.


Otto Roth / 25.07.12 / TLZ
Z82C70K410129
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